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AKTION AUTOFASTEN

Mobilitätsgewohnheiten überprüfen

Die dramatischen Folgen des Klimawandels sind überall immer mehr spürbar: Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheit, die Gletscher schmelzen, Wüsten breiten sich aus. Die Lebensmöglichkeiten von Menschen, Tieren und Pflanzen werden durch unseren derzeitigen Lebensstil geschädigt. Unsere Gesellschaft muss ich von Denk- und Handlungsweisen, die auf der Ausbeutung von Menschen, Mitgeschöpfen und natürlichen Ressourcen beruhen, verabschieden. (Präambel: Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag, Arbeitshilfen der DBK Nr. 301)

Um das Klima zu schützen, kann jede und jeder einen kleinen Beitrag dazu leisten. Ein Möglichkeit hierfür sehen wir in der Unterstützung der Aktion Autofasten. Wer sein Auto stehen lässt und beispielsweise mit dem Bus oder der Bahn zur Arbeit fährt, erspart der Atmosphäre klimaschädliche Abgase. Deshalb laden evangelische Landeskirchen und katholische Bistümer in Deutschland und Luxemburg auch in diesem Jahr wieder dazu ein, während der Fastenzeit vom 6. März bis zum 20. April die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken.

Ziel der Aktion Autofasten, die zum 22. Mal stattfindet, ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren, zum Beispiel mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. Kooperationspartner der Aktion sind Verkehrsverbünde, die vergünstigte Fastentickets oder Frei-Tickets zur Verfügung stellen sowie Fahrradverleiher oder CarSharing-Unternehmen, die Sonderkonditionen anbieten. Umweltverbände wie der NABU und der BUND sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) unterstützen Autofasten.

Machen Sie mit und melden sich kostenlos und einfach online bei uns an. Sie erhalten dann unser Mitmachheft per Mail (oder wenn gewünscht, auch gerne per Post).

"Es soll nicht darum gehen, das Autofahren gänzlich zu verbieten. Aber wir können unsere Perspektiven ändern, wenn wir ganz bewusst und zumindest in der Fastenzeit auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Das kann und soll zu neuen Einsichten und neuen Möglichkeiten und Erfahrungen führen."

Dr. Barbara Hendricks, ehmalige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit